U21: Jung-Zebras (fast) am Ziel - FVN-Spitze plädiert für großzügige Aufstiegsregel

Beste Laune - Kapitänin Sophia Röttges hat nach der Empfehlung der FVN-Vebandsspitze allen Gund zur FreudeDuisburg (mm) - Nachdem die Vorstände einiger großer DFB Landesverbände (u.a. Württemberg, Bayern und Hessen) bereits eine eindeutige Empfehlung zur sportlichen Wertung der laufenden Spielzeit 2019/20 kundtaten, zeichnet sich nun auch für die Ligen am Niederrhein eine Lösung ab.

So verfasste das FVN-Präsidium im Vorfeld des am 24.06. stattfindenden außerordentlichen Verbandstags eine Reihe von Anträgen zur Auf- und Abstiegsregelung, die bei einer entsprechenden Beschlussfassung für die Zweitvertretung des MSV Duisburg gleichbedeutend mit der Qualifikation für die Regionalliga West wären.

Ähnlich gute Karten haben auch die U17 Zebras, die so ebenfalls kurz vor der Rückkehr in die B-Juniorinnen Regionalliga-West stehen.

Jungzebras (fast) am Ziel – FVN-Spitze plädiert für großzügige Aufstiegsregel

Abgeklatscht - Das Team um Ur-Duisburgerin Nadine Spitalar bekommtin der neuen Saison allerhand Hochkaräter serviertAlles andere als einfach gestaltete sich aufgrund der weltweiten Covid-19 Pandemie und deren Auswirkungen bislang die Planung für Verinsfunktionäre und Trainer für die bevorstehende Spielzeit. Da der Spielbetrieb der laufenden Saison bei Frauen und Mädchen auf Meisterschaftsebene mit Ausnahme der FLYERALALARM Frauen-Bundesliga eingestellt wurde, richtet sich die Aufmerksamkeit aller Beteiligten nun auf die finale Entscheidung bei der Auf- und Abstiegsregelung der jeweiligen Ligen.
Hier lautet der Antrag der FVN-Verbandsspitze für die Frauen-Niederrheinliga und abwärts, die Spielzeit 2019/20 abzubrechen und bzgl. der sportlichen Wertung u.a. wie folgt (in vereinfachter Weise) zu verfahren:
a) Wertung der Spielklassen aufgrund der aktuellen Tabellenkonstellation
b) Kompletter Wegfall des Abstiegs
c) Aufstieg von Mannschaften in die nächsthöhere Spielklasse, die in der aktuellen Tabelle auf einem Aufstiegsplatz stehen
d) Zusätzlicher Aufstieg von Mannschaften in die nächsthöhere Spielklasse, die nach Abschluss der Hinrunde auf einem Aufstiegsplatz standen.

Immer schön der Reihe nachMaßgeblich beim Vergleich von Teams mit einer unterschiedlichen Anzahl an abgeleisteten Begegnugen ist die sog. Quotientenregel, bei der der Quotient ermittelt wird, indem man die bislang gewonnenen Punkte durch die Anzahl der geleisteten Spiele teilt.
Hier bietet speziell die Frauen-Niederrheinliga ein perfektes Beispiel für die Anwendung der Qutientenregel, da das Top-Trio beim Stichtag 13.03.20 eine unterschiedliche Anzahl an Begegnungen abgeleistet hatte:
⦁ MSV Duisburg U21(39 Punkte aus 15 Spielen, => Quotient 2,600)
⦁ 1. FC Mönchengladbach(39 Punkte aus 16 Spielen, => Quotient 2,438)
⦁ VfR Warbeyen(38 Punkte aus 14 Spielen, => Quotient 2,714)

Somit ist der VfR Warbeyen als eigentlich Drittplatzierter der Abschlusstabelle in der Endabechnung der „lachende Dritte“ und darf sich über die Qualifikation für die Regionalliga West freuen. Bei den Zebras sorgt der in Unterpunkt d) formulierte Vergleich ebenfalls für ein relativ beites Grinsen im Gesicht.
Nach Abschluss der Hinrunde (13. Spieltag) ergibt sich nämlich folgendes Bild:
⦁ MSV Duisburg U21(36 Punkte aus 13 Spielen, => Quotient 2,770)
⦁ VfR Warbeyen(32 Punkte aus 12 Spielen, => Quotient 2,667)
⦁ 1. FC Mönchengladbach(30 Punkte aus 13 Spielen, => Quotient 2,308)

Würden zu gerne weiterjubeln - Die MSV-Frauen sind in der Elite-Klasse auf Nicht-Abstiegs-KursDas bedeutet, dass der von Sascha Beck gecoachte U21 Nachwuchs der Zebras den Sekt kaltstellen und sich in der kommenden Spielzeit über viele regionale Derbys gegen Bochum, Essen II, Recklinghausen, Borussia Mönchengladbach II, SV Budberg, GSV Moers, sowie Mitaufsteiger VfR Warbeyen freuen kann.

Überhaupt gibt diese Empfehlung der FVN-Vebandsspitze den U21 Kaderplanungen für die kommende Spielzeit einen weiteren Schub, denn schließlich kann man auf diese Art und Weise jungen, talentierte Spielerinnen in der MSV Zweitvetetung die Möglichkeit bieten, sich für höhere Aufgaben in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga zu empfehlen. Die aktuellen MSV Erstliga-Talente aus dem eigenen Nachwuchs wie Antonia Halverkamps, Ena Mahmutovic, Meret Günster und Emma Hilbrands dienen hier als Paradebeispiel der guten Nachwuchsabeit.

Mit gesteigertem Interesse vefolgt auch U17 Coach Niklas Seeger die aktuellen Entwicklungen und auch wenn über die finale Wertung im Juniorinnen-Bereich offiziell est auf einem gesondert stattfindeten Vebandsjugendtag am 27.06.20 entschieden wird, so ist es trotzdem beruhigend zu wissen, dass die U17 Mädels in der Niederheinliga sowohl zur Saisonhalbzeit wie auch in der Endabechnung durch ihren Quotienten die besten Karten gegenüber der Konkurrenz haben.